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Wir arbeiten in biologischen Filtern mit effektiven Mikroorganismen und mit physikalischen Verwirbelungstechniken nach Viktor Schauberger.



Kleiner Naturteich, ca. 5.000 l, mit
ausgedehnter Sumpfzone und Vorklärteich. Unser Institutsteich ist mit Rotaugen, Rotfedern und Goldfischen besetzt. Die Filterung basiert nur auf dem Prinzip der Pflanzen- und Mikroorganismenklärung. Die Förderleistung der Oase-Pumpe beträgt 4500 l/h. Die Ernte der abgestorbenen Pflanzenteile im Herbst jeden Jahres bedeutet einen erheblichen Nährstoffaustrag. 
Klares Wasser auch ohne UV-Licht!
Großer Naturteich, ca 20.000 l, mit ebenfalls funktionaler Pflanzenklärung. Heute ist diese Anlage, mit einem Bachlauf verbunden, Klärzone für einen großen Schwimmteich mit
ca. 220.000 l.
Der bepflanzte Bachlauf, der Naturteich und ein nachgeschaltetes Oase-Filtersystem sorgen für stabile ökologische Verhältnise im
gesamten Wasserkreislauf. Auch hier wird bewußt auf UV-Klärung und chemische Wasseraufbereiter verzichtet.
Planzenklärgräben sind wichtige
biologische Filter. Sie werden zusätzlich mit diversen Wasserorganismen bereichert.

Die für die Selbstreinigung des Gewässersystems so bedeutenden Bakterien, Hefen und Pilze finden hier gute Entwicklungs-
grundlagen. Die handelsüblichen Flächenfiltermatten in gereinigten Zusatzfiltern können so immer wieder zügig besiedelt werden.

Biologische Wasseraufbereitungsverfahren
sind den technischen nachhaltig überlegen!




Bepflanzte Bachläufe sind
funktionale Filterstufen. 




Optimierte Filtertechnik der Firma OaseWir verwenden und empfehlen Oase-Filtersysteme.



Beispielteiche









Das Grundprinzip der Anlage ist für Garten-, Schwimm- und Zuchtteiche ähnlich.


Gartenteiche sind, richtig angelegt, kleine Wasserparadiese aus Menschenhand. Zahlreichen Tier- und Pflanzenarten können Sie so ein wertvolles Zuhause schaffen. Gleichzeitig wertet eine gelungene Wasserlandschaft Ihre Gartengestaltung erheblich auf. Kurzum, irgendwie haben alle Beteiligten etwas davon.



Nach der letzten Frostmöglichkeit, Anfang Mai, beginnt die optimale Zeit für den Bau einer Teichanlage. Die Teichfolie lässt sich unter warmen Bedingungen viel besser verarbeiten. Über die Sommermonate hinweg hat nun der Teich viel Zeit für die Setzung. Die Ufer können mit grobem Sand und Kies verbaut und die überstehende Folie abgeschnitten werden. Die ersten Tiere und Pflanzen haben bereits Einzug gehalten, bevor das noch junge Ökosystem seine  erste Winterruhe begeht.



Die richtige Lage für ein Wasserhabitat ist von wesentlicher Bedeutung! Fünf bis sechs Stunden direktes Sonnenlicht am Tag ist vollkommen ausreichend. Für die restlichen Tagesstunden benötigt der Teich ein halbschattiges bis schattiges Lichtklima. Schattenspendende Laub- bäume sollten so platziert sein, dass ihr fallendes Laub nicht in den Wasserkörper gelangen kann. Von Bakterien zersetzte Blätter würden eine zusätzliche Nährstoffquelle bedeuten, die eine erhöhte Algenbildung zur Folge haben kann.



Fertigprofile gibt es in verschiedenen Formen, Größen und Tiefen. Sie sind in der Anschaffung teurer, aber langlebiger als Foliensysteme. Die häufig hohen und steilen Randbereiche müssen unbedingt mit Kies- und Steineinlagen abgeflacht werden, damit z.B. Amphibien und Säugetiere das Wasser wieder verlassen können.

Das individuelle Folienprofil lässt einen enorm kreativen Handlungsspielraum zu. Fast alle Formen sind nun möglich. Wichtig sind ein Schutzvlies und/oder Dämpfungssand zwischen Erdreich und ausgebrachter Teichfolie. Wählen Sie immer ein Material bester Qualität, denn ihr wertvolles Ökosystem sollte auf viele Jahre angelegt sein. 

Teichprofil mit Pflanz-bereichen in verschiedenen Tiefen

Die Teichanlage sollte ca. 100-120 cm tief sein. Der Tiefenbereich ist ein optimaler Siedlungs-grund für submerse Arten. Die Pflanzbereiche um 50-60 cm Tiefe sind typische See- und Teichrosenstandorte. Schwertlilien, Schilf, Rohrkolben, Binsen und Simsen fühlen sich mit nassen Wurzeln bei 20 cm wohl.



Sie brauchen: Schaufel, Spaten, Spitzhacke, Messschnur, Wasserwaage, Holzbohle, Pinsel zum Verkleben der Folienteile und gute Freunde 



Hier sind es: Teichfolie und Kleber, Schutzvlies, feiner und grober Sand und Kies für Dämpfung, Bodengrund und Uferbereich, Natursteine



Der Bodenbelag sollte, als Pflanzgrund, nur aus grobem Sand und Kies bestehen. Bitte verwenden Sie keine Gartenerde, Lehm oder sogenannte Teicherde. Hiermit würden Sie eine problematische Nährstoffquelle anlegen. 



Es gibt zahlreiche Pflanzenarten für alle Bereiche Ihrer Teichanlage. Wir nutzen, je nach Nährstoffsituation, 18 untergetauchte (submerse) Arten, 7 Schwimmblatt- und 12 Sumpfpflanzenarten in verschiedenen Gesellschaftskombinationen.



Wenn Sie Fische einbringen möchten, dann sollten Sie auf die jeweiligen Bedürfnisse unbedingt eingehen. Fischbestand und Fütterung sind sensible Themen.



Ohne Fischbestand reicht eine interne Pflanzenklärung mit Belüftung aus. Mit Fischbestand benötigen Sie eine zusätzliche biologische Filterung durch einen handelsüblichen Filter, ein speziell bepflanztes Vorklärbecken und/oder einen Bachlauf als biologisch-physikalisches Klär- und Belebungssystem.

Filter mit UV-Licht sind keine biologischen Filter, denn sie vernichten neben Planktonalgen auch die wichtigen Reinigungsbakterien, -hefen und -pilze.

Von chemischen Wasseraufbereitungsmitteln sollte man Abstand nehmen. Physikalische Reinigungssysteme, wie die Verwirbelungstechnik, sind überaus effektiv.

Ein Test-Set für die Wasserwerte (Güteparameter) und ein Fangnetz sind als Pflegemittel dienlich.





März: Ein kleines Ökosystem am Ende der Winterruhe (Vorderansicht). In dieser Rubrik wird die Veränderlichkeit eines Wasser-Lebensraums über das Jahr hinweg dargestellt. Dabei wird auf die große Artenvielfalt hingewiesen. 


Rückwärtige Teichansicht: Vorklärbecken (im Vordergrund), Sumpfzone (rechts) und Hauptbecken mit Fischbesatz


Ab Mai: Die kleine Naturteichanlage hat ihr Äußeres zur grünen Oase verändert. Zahlreiche Pflanzen, wie Froschlöffel, Tausendblatt und Irisgewächse, stehen in farbenfroher Blüte. Goldfisch, Rotfeder, Teichfrosch, Erdkröte, Berg- und Teichmolch haben bereits gelaicht und zahllose Groß- und Kleinlibellen umfliegen jagend und hochzeithaltend das beliebte Ökosystem. 




Nymphaea albaIris pseudacorusLythrum salicaria



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