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Limnea Ecosystems



Spitzschlammschnecke (Limnea stagnalis) auch (Lymnaea stagnalis), zur Biologie unseres Namengebers (Süßwasserbiologischer Teil)

Limnea stagnalis

Unsere größte heimische Lungenschnecke gehört zur Familie der Schlamm-schnecken. Sie hat ein spitz ausgezogenes und rechtsgewundenes Gehäuse mit bis zu 8 Umgängen und einer ohrförmigen, rechtsliegenden Mündung. Der Kopf besitzt flache, dreieckige Fühler, die nicht eingezogen werden können. Die Augen liegen innen an der Fühlerbasis. Die Färbung des Gehäuses ist hell- bis dunkelbraun, der Körper ist grau. Die Schnecke kann eine Länge von 60 mm erreichen. LR: Sie ist häufig in pflanzenreichen, langsamfließenden und stehenden Gewässern beheimatet. LW: Limnea st. ernährt sich von fädigen Algen, Detritus, Aas und verschmäht auch höhere Pflanzen nicht. 


Fresh- and SeawaterHeringskönig (Zeus faber), zur Biologie unseres Logogebers (Meeresbiologischer Teil), http://de.wikipedia.org/wiki/Petersfisch





Biotop + Biozönose = Ökosystem

Ein Biotop ist definiert als ein Gebiet mit seinen bestimmenden Faktoren. Diese rein abiotischen Faktoren sind: Licht, Temperatur und Bodenfeuchtigkeit mit Niederschlagsmenge, Geländeform, Bodenstruktur und Mineralsalzgehalt

Eine Biozönose ist die Gesamtheit der beteiligten Lebewesen einer Lebensgemeinschaft in einem Gebiet (Biotop). Die biotischen Faktoren dieser Gemeinschaft sind die Pflanzen (Produzenten), die Tiere (Konsumenten) und die Bakterien, Hefen und Pilze (Destruenten). Diese Faktoren stehen untereinander in intensiven Wechselbeziehungen, dem Nahrungsnetz. 

Die Ökologie beschreibt u.a. den Wald, die Wiese, den Bach, den See und das Meer als einzigartige Ökosysteme!

Limnea untersucht und versucht die vielfältigen Wechselbeziehungen zu deuten, die in einem aquatischen Ökosystem zwischen Biozönose und Biotop herrschen. 





Karpfen (Cyprinus carpio)

Als Eutrophierung wird die zunehmende Nährstoffbelastung stehender und fließender Gewässer bezeichnet.

+ Visuelle Kriterien zur Beurteilung von Eutrophierungsphänomenen

Die Sichttiefe ist gering und es gibt kaum Veränderungen durch intensive Planktonalgenblüten. Klarwasserstadien im Frühjahr und Herbst fallen aus oder sind nur schwach ausgeprägt. Die Wasserfarbe, Spiegelbild der Planktonalgengesellschaft, bleibt dunkel, milchig und ändert sich nur wenig. Die Gesamtartenzahl ist gering, es kommt aber zur Massenvermehrung einzelner Pflanzenarten.

UW beobachtet man zudem eine hohe Sedimentationsrate (organisch) und weitere Ablagerungen (Schnee) durch die einsetzende "Biogene Entkalkung". Der Sauerstoffdefizit über Grund wird deutlich am schwarzen Bodensediment (FeS), den weißen Überzügen (Schwefelbakterien) und dem damit verbundenen scharfen Schwefelwasserstoff-Geruch (Geruch nach faulen Eiern). Auch findet man Chromatium-Bakterien in O2 freien Grenzschichten.

Bei zunehmender Eutrophierung, in Richtung intensiver Gewässerverschmutzung, ist eine Verhaltensänderung bei Fischen erkennbar. Man beobachtet hohe Atemfrequenzen und taumelnde Schwimmbewegungen. Einem erhöhten Parasitenbefall können sich geschwächte Tiere nun nicht mehr erwehren.

+ Biologische und physikalisch-chemische Parameter (Eutrophierung)

Laichkrautgesellschaft, hier (Potamogeton lucens) Glänzendes Laichkraut

++Biologisch: Phytoplankton- und Makrophytengesellschaften

Mit Hilfe der ermittelten Zusammensetzung der Pflanzengesellschaften kann man eine mögliche Eutrophierung eines stehenden Gewässers nachweisen. Bestimmte Pflanzen stehen hier für definierte Nährstoffverhältnisse.

++Physikalisch-chemisch: 

Bei den Wasseranalysen eutropher Gewässer findet man in hohen Konzentrationen:  Sauerstoff (nur an der Oberfläche), Ammonium, Nitrit, Nitrat, Phosphat und Kohlensäure (über Grund)

In niedrigen Konzentrationen findet man: Sauerstoff über Grund, und Kohlensäure an der Oberfläche





+Biologische Gewässeruntersuchung (stehende Gewässer)

Die untergetauchten Wasserpflanzen (submerse Makrophyten) sind biologische Anzeiger (Bioindikatoren) für den Nährstoffhaushalt eines stehenden Gewässers. Diese pflanzlichen Indikatoren sind Algen und höhere Pflanzen mit einem definierten Bedarf an Nährstoffen. Die Zusammensetzung der Makrophytengesellschaft, in Verbindung mit der Häufigkeit der einzelnen Arten dieser Gesellschaft, gibt deutliche Hinweise auf die Nährstoffsituation eines stehenden Gewässers. Mit Hilfe der Tauchuntersuchung "Makrophytenkartierung" und der darauf folgenden Ermittlung (Berechnung) des "Makrophytenindex" für ein Gewässer, wird nun der Haushalt bestimmt.

+Biologische Gewässeruntersuchung (Fließgewässer)

Saprobiensystem: biologische Gewässergüteklassifikation

Saprobien: Bioindikatoren, meist wirbellose Tiere, Bakterien und Pilze

Mit Hilfe der Saprobienuntersuchung, auch hierbei ist die Zusammensetzung der Bioindikatoren und die Häufigkeit der einzelnen Arten relevant, kann man die Güteklasse (4 stufig) eines Fließgewässers ermitteln.

Die biologischen Untersuchungsmethoden sind als anerkannte Verfahren eine hervorragende Ergänzung der gängigen physikalisch-chemischen Wasseranalysen.

Limnea hat sich auf die biologischen Tauchkartierungsmethoden (Süß- und Seewasser) spezialisiert und liefert, in Kombination mit den eigenen UW-Dokumentationen, genaue Situationsanalysen aquatischer Ökosysteme.





Wir haben ein Ausbildungs- und Schulungssystem entwickelt, um interessierten Sporttauchern und Vereinen die Grundlagen des wissenschaftlichen Tauchens näher zu bringen. Siehe www.submers.org





Ähriges Tausendblatt (Myriophyllum verticillatum), Indikator für eine stabile Nährstoffsituation

Kanadische Wasserpest (Elodea canadensis), nährstoffliebend

Gemeines oder Rauhes Hornblatt (Ceratophyllum demersum), besonders nährstoffliebend

Mit der richtigen Zusammensetzung submerser (untergetauchter) Pflanzen kann man gezielte Konkurrenzen zu wuchernden Fadenalgen und teichtrübenden Planktonalgenblüten* aufbauen.

*Planktonalgenblüten: Massenaufkommen pflanzlichen Planktons aufgrund angespannter Nährstoffsituationen








Aufgrund der Wasservogelproblematik ist das H5N1-Virus auch ein Limnea-Thema. Sie finden hierzu alle nötigen und weiterführenden Informationen auf den Seiten des  Robert Koch Instituts:   www.rki.de





Weltwasserforum März 2009: Trinkwasserprobleme drohen                                          
Ohne rasche Gegenmaßnahmen wird es nach Einschätzung der UNESCO bis zum Jahr 2013 erhebliche Probleme bei der Trinkwasserversorgung von rund vier Milliarden Menschen geben.

Weiterführende Informationen zu "Wasser ist ein Menschrecht" finden Sie unter: www.menschen-recht-wasser.de





Der Weltwassertag 2009 steht unter dem Motto "Grenzübergreifende Wasservorkommen" ("Transboundary Water"). Die UNESCO und die Wirtschaftskommission der Vereinten Nationen für Europa UNECE sind gemeinsam für die Veranstaltungen zuständig, die vor allem im Rahmen des 5. Weltwasserforum in Istanbul statt finden. 2008 lautete das Thema "Abwasser", 2007 "Umgang mit Wasserknappheit".  Auch im Jahr 2006 war die UNESCO federführend für den Weltwassertag, damals hieß das Thema "Wasser und Kultur". www.worldwaterday.org





Am 13. Juni 2009 ist es wieder soweit: Alle Naturfreunde in Deutschland und den Nachbar-ländern sind am 11. GEO-Tag der Artenvielfalt dazu aufgerufen, innerhalb von 24 Stunden in einem selbst festgelegten Gebiet möglichst viele verschiedene Tier- und Pflanzenarten zu entdecken. Gesucht werden kann überall - im Schulgarten, auf der Wiese, im Feldgehölz, am Flussufer oder in der Kiesgrube. Das diesjährige Reportage-Thema ist "Wildnis erleben" / "Vielfalt erlebbar machen": Wie kann die Artenvielfalt vor der eigenen Haustür zum 'echten' Naturerlebnis werden. Wer möchte, kann seine Aktion an diesem Motto ausrichten, jedes andere Thema ist auch für die Inventur der Artenvielfalt geeignet.  www.geo.de





Über 100 Jahre staatlicher Naturschutz

Informationen und Veranstaltungen finden Sie auf den Seiten des Bundesamts für Naturschutz BfNwww.bfn.de





+ in den Rubriken "ZDF.umwelt" und "Wunderbare Welt"

Beispielsendungen:

Tag der Artenvielfalt, Schwerpunkt: Küsten und Gewässer, 10. Juni 2006 GEO-Tag der Artenvielfalt, Sendung 11.06.2006

Gärten der Weltmeere, Korallenriffe - Lebensräume voller Überraschungen, Sendung 27.06.2006

Die Inhalte der jeweiligen Sendungen werden unter www.zdf.de, unter der Titel-Rubrik Wissen & Entdecken, noch einmal sehr ansprechend dargestellt.

++ ZDFaszinationerde

Sendereihe von und mit Joachim Bublath, Info und Archiv, Rubrik Wissen & Entdecken, www.zdf.de 





Gute Informationen zur Wrrl bekommen sie bei der Grünen Liga, dem Netzwerk Ökologischer Bewegungen:  www.wrrl-info.de





Eckhard Krumpholz Unterwasserfotografie, u.a. Flussprojekt, Die Lahn unter Wasser, www.photos-subjektiv.de





www.daserste.de/planeterde/


Beispielsendungen, z. T. auf DVD erhältlich:

Erlebnis Erde: www.daserste.de/erlebniserde/, Abenteuer Ozean - Zwischen Jägern und Gejagten                                                     Sendung am 05.02.2007, 20:15 Uhr (NDR)


Meereswelten: Meere bedecken zu mehr als zwei Dritteln die Erdoberfläche. Aber wer weiß schon, dass sich das eigentliche wilde Leben in den riesigen tropischen Gewässern nur an den Korallenriffen und über Seegraswiesen abspielt.                    Sendung am Montag, 19.03. 2007, 20.15 Uhr (ARD)


Tiefseewelten: Obwohl die Meere zwei Drittel der Oberfläche unseres Planeten bedecken, sind sie noch weitgehend unerforscht. Jäger und Gejagte überleben dank besonderer Strategien in den Tiefseewelten.                                                                               Sendung am Montag, 02.04.2007, 20.15 Uhr (ARD)


Tropenwelt Karibik

1. Trauminseln und vergessene Küsten                                     Sonne, Sand und kristallklares Wasser: das ist die Karibik. Jenseits der Klischees gibt es viel zu entdecken. Der Zweiteiler "Tropenwelt Karibik" erkundet die unbekannten Seiten dieses Traumziels für viele Urlauber.  Sendung am Montag, 30.04.2007, 20.15 Uhr (ARD)


2. Sturm im Paradies                                                                 Jedes Jahr von Juni bis November verwüsten Hurrikans die Karibik. Sie sind der wahre Fluch der Region, zerstören Häuser und Strände, Korallenriffe und Urwälder.                                                      Sendung am Montag, 07.05.2007, 20.15 Uhr (ARD)



Erlebnis Erde: Einmal Pazifik und zurück                                   Um an ihren Geburtsstrand zu kommen, muss die Unechte Karettschildkröte quer durch den Pazifik. In aufsehenerregenden Bildern zeigt der Film die Abenteuer und Hindernisse ihrer Reise. Sendung am Montag, 20.08.2007, 20.15 Uhr (ARD) 


Erlebnis Erde: Die Nordsee, Wale, Wind und Wellen                     Die aufwändig gedrehte Naturdokumentation führt einmal rund um die Nordsee, zeigt die artenreiche Tierwelt und besucht die Menschen der sieben Anrainerstaaten.                               Sendung am Montag, 03.09.2007, 20.15 Uhr (ARD)


Erlebnis Erde: Die Ostsee                                                    Direkt vor unser Haustür liegt ein Meer mit einem grenzenlosen Reichtum an Formen, Farben und Leben, geboren am Ende der Eiszeit – es ist das größte Brackwassermeer der Welt, die Ostsee. Sendung am Montag, 24.09.2007, 20.15 Uhr (ARD)


Geheimnisvolle Tigerhaie (WDR)                                            Er zählt zu den größten und schönsten Raubfischen überhaupt: der Tigerhai. Ein denkbar schlechter Ruf eilt ihm voraus: Gefährlicher als der Weiße Hai sei er ...                                                          Sendung am Montag, 28.07.2008, 20.15 Uhr (ARD)



Sendung vom 07.12.2007 21:45 Uhr (ARD): Frank Schätzings brilliant recherchierter Erfolgs-Roman "Der Schwarm" wurde in Deutschland inzwischen mehr als zwei Millionen Mal verkauft. Nun wird der Stoff von Hollywood verfilmt und soll 2009 ins Kino kommen.

Die Natur wehrt sich: In Schätzings Thriller wehren sich die Ozeane gegen die jahrzehntelangen Misshandlungen durch den Menschen. Haie, Wale, Quallen und andere Meerestiere greifen plötzlich Fischer, U-Boote und Forschungsschiffe an. Dann kommt es zu einem gewaltigen Tsunami, der durch einen unterseeischen Erdrutsch vor der norwegischen Küste ausgelöst wird und Nordeuropa verwüstet. Verantwortlich sind unheimliche Kreaturen der Tiefsee, die an den Sockeln der Kontinente nagen.

Fiktion und Realität: Was ist Fiktion, was ist Realität? Welche Folgen hätte ein Tsunami in der Nordsee tatsächlich? Was ist mit der Überfischung der Meere? Wie wahrscheinlich ist, dass der Golfstrom umkippt? Welche Auswirkung hat die Versauerung der Ozeane? Sind Wale tatsächlich aggressiv?

Dramatik und Schönheit: An den wichtigsten Schauplätzen des Romans ist ein Team des NDR ein Jahr lang diesen Fragen nachgegangen und hat dabei mit führenden Experten aus aller Welt gesprochen. Dabei haben die Autoren mit eigenen Augen nicht nur die dramatischen Veränderungen auf unserem Planeten gesehen - es gab auch immer wieder Momente, in denen sie von der Schönheit des blauen Universums überwältigt wurden und nur noch staunen konnten.


NDR Fernsehen 2008

Mi. 16.01.08: Expeditionen ins Tierreich, Abenteuer Nordsee - Tauchgang in Norwegens Fjorden, ein Film von Florian Graner, Sendetermin Mittwoch, 20.15 - 21.00 Uhr Wiederholung Donnerstag, 11.30 - 12.15 Uhr

Mi. 23.01.08: Expeditionen ins Tierreich, Abenteuer Nordsee - Zwischen Killerwalen und Kegelrobben, ein Film von Florian Graner, Sendetermin Mittwoch, 20.15 - 21.00 Uhr Wiederholung Donnerstag, 11.30 - 12.15 Uhr





Online seit der Messe BOOT im Januar 2007:  www.tauchseen-portal.de





AGRDEU - Bestände aquatischer genetischer Ressourcen in Deutschland:  www.genres.de/agrdeu/ 





UN-Klimabericht liegen fast 400 Simulationen zu Grunde

www.3sat.de/3sat.php?http://www.3sat.de/nano/astuecke/103967/

WWF- Informationen zum Klimabericht 2007: IPCC._Climate_Change_2007._The_Physical_Science_Basis.pdf WWF_Hintergrundpapier-_IPCC.pdf





1. März 2007: Beginn des "Internationalen Polarjahrs"





Welcome to the Year of the Dolphin! 





27. bis 29. Januar 2009: Umweltfachmesse in Leipzig, Treffen Sie uns!                        





Auf der dänischen Ferieninsel Anholt sind 41 Robbenbabys an einer Viruskrankheit gestorben. 
Nach Behördenangaben befinden sich mehrere tausend weitere Tiere in Gefahr, sollten sich die Erreger weiter ausbreiten. Es bestehe aber Hoffnung, dass ältere Tiere immun gegen das Virus seien, sagte ein Behördenvertreter. Er kündigte weitere Tests an.

Anholt liegt zwischen Dänemark und Schweden und beheimatet zahlreiche der etwa 12 000 Robben aus der Region. 1988 fielen 60 Prozent der dänischen Robben einem Virus zum Opfer. Auch 2002 starb etwa ein Drittel der Tiere in der Region.

Quelle: SDA/ATS

WWF-Informationen zum Robbensterben: http://www.wwf.de/presse/details/news/der_tod_wartet_im_watt/ 





International Coral Reef Initiative Erklärung der International Coral Reef Initiative zum Int. Jahr des Riffs 2008 

icri_declaration.pdf





Der Klimawandel und die Öffnung der Arktis für Warentransport und Rohstoffförderung gefährden das arktische Ökosystem und damit den Lebensraum der Eisbären. Auf ihrer ersten Konferenz seit 25 Jahren wollen Vertreter der fünf Arktis-Staaten vom 17. bis 19. März im norwegischen Tromsö über den Schutz der bedrohten Tiere beraten. Nach WWF-Angaben könnte die Eisbärpopulation in den nächsten 50 Jahren um zwei Drittel einbrechen, das sind zwischen 20.000 und 25.000 Exemplare weniger als heute.

„Es ist höchste Zeit endlich effektive Maßnahmen zum Schutz der größten Landraubtiere der Erde zu ergreifen“, sagt WWF-Artenschützer Frank Barsch. „Wir müssen allerdings nicht nur über großflächige Schutzgebiete sprechen, sondern auch über die Gefahren des Klimawandels.“1973 hatten Russland, Kanada, Dänemark, die USA und Norwegen das "Internationale Abkommen zum Schutz des Eisbären und seines Lebensraums" ausgehandelt. Der WWF sieht in dem Treffen eine historische Chance, denn das Abkommen ist ein rechtlich bindender Vertrag, der zum Schutz der Bären und ihrer Umwelt verpflichtet.

Bei den Verhandlungen über den Vertrag war der Klimawandel noch ein unbekanntes Phänomen, so dass dieser Begriff darin überhaupt nicht auftaucht. Heute dagegen kann nach WWF-Einschätzung über den Schutz des Eisbären nicht mehr ohne ambitionierte Zielvorgaben im Kampf gegen den Klimawandel gesprochen werden. „Der Eisbär kann nur Überleben, wenn der Rückgang des Arktiseises gestoppt und der Trend bei den Kohlendioxid-Emissionen umgekehrt wird“, sagt Frank Barsch. Es müsse verhindert werden, dass es zu einem vollständigen Verlust des Sommereises kommt. Schockiert zeigt sich der Artenschützer über die Schnelligkeit, mit der sich die globale Erwärmung auf den Lebensraum der Eisbären auswirken. „Die Tiere haben keine Gelegenheit sich anzupassen“, warnt Barsch. Die Bären drohten zu Verhungern, zu Ertrinken und stellten aufgrund von Stress die Fortpflanzung ein.

Die Konferenz will entscheiden, welche Schutzmaßnahmen ergriffen werden müssen. Dabei soll auch über Öl- und Gasförderung, Schifffahrtsrouten, Infrastrukturprojekte und Tourismus gesprochen werden. Die Umweltstiftung WWF fordert angesichts der Vielzahl an Problemen mit hoher Dringlichkeit einen umfassenden Aktionsplan für die gesamte Nordpolregion. Die Umweltschützer sehen insbesondere Kanada als wichtigstes Eisbärenland in der Pflicht. In einem Brief an den Premierminister heißt es: "Die Notlage der Eisbären ist ein klarer Hinweis auf potenziell katastrophale Probleme, die für die Arktis und ihre Menschen als Folge des Klimawandels entstehen.“

Konferenz zum Schutz der Eisbären, WWF 2009-03-16





Unsere Erde, der Film: ab 07. Februar 2008 im Kino  

poster6.pdf


www.sharkwater.deSHARKWATER - Wenn Haie sterben, ab 10. April 2008 im Kino                                                                  Stichwort: Shark Finning nennt man das Abschneiden von Haiflossen, oft noch bei lebendigem Leib. Der Rumpf des Haies wird dann üblicherweise als überflüssiger Ballast wieder ins Wasser geworfen. Der Hai erleidet als lebendiger Kadaver einen langsamen Tod...

Limnea Vorträge: Haie - Wie sie leben!       Kursinformation 2016



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